Die vorletzte Woche ist angebrochen und so langsam merke ich auch, dass es Zeit wird meine Zeit hier im Haus zu beenden. Das letzte Wochenende habe ich alleine in Hanoi City verbracht, da alle anderen Freiwilligen abgereist oder verreist waren. Am Samstag habe ich einen Tagesausflug zur Parfüm Pagode gemacht. Es war eine ganz schöne Tour, wir sind 2 Stunden mit einem Minibus durch Reisfelder und kleiner Dörfer gefahren, teilweise nicht asphaltierte Straßen. Leider hat es in Strömen geregnet (aber 30Grad) und einige Polen haben sich beschwert, dass die Fahrt nicht abgebrochen wurde und der Guide meinte nur „If you dont want to go I dont care“ – klare Ansage. Also habe ich mir einen Regenponcho gekauft und ab ging es mit 6 Leuten in ein winziges Boot (mehr eine Bananenschale) und wir wurden 50 Minuten bis zum Anleger gerudert. Dort angekommen sind wir einen Berg hinauf gelaufen und es gab Mittagessen. Wie immer: Reis, Tofu, Hähnchen, Fisch und Frühlingsrollen und als Nachtisch Banane. Von dort sind wir mit einer Gondel durch die Berge gefahren, sehr dicht grün bewachsener Wald. Oben angekommen hat es kurz aufgehört zu Regnen und wir sind in eine Höhle gegangen, wo kleine Buddah Statuen aufgestellt waren und es mal wieder eine Geschichte gab. Ein Stein in der Höhle sieht aus wie ein Reiskorn und deshalb kommen die Leute hierher, um für mehr Essen zu beten. Die Höhle war nicht so spektakulär, aber die Landschaft drum herum war super. Zurück sind wir den Berg 50 Minuten hinunter gewandert, was sehr rutschig war. Insgesamt ein schöner Ausflug mit weniger Regen sicherlich noch besser, aber auch noch mehr Touristen, bei uns war es ziemlich ruhig.
Ansonsten hatte ich am Wochenende das erste Mal richtig Heimweh, da es doch eher langweilig ist das ganze Wochenende alleine zu verbringen und es auch nicht mehr soviel gibt, was ich mir angucken kann. Glücklicherweise füllt sich seit letztem Sonntag das Peace Haus wieder mit neuen Freiwilligen und ich habe abends jemanden zum Unterhalten. Nun bin ich auch nicht mehr alleine im Zimmer sondern mit einer Österreicherin (Carina) und einer Kanadierin (Isabel).
Heute war die Schuljahreserföffnung vom College und in der Turnhalle gab es eine große Veranstaltung. Es wurde wieder gesungen und getanzt (die Vietnamesen haben einen sehr seltsamen Musikgeschmack) und Reden gehalten. Alle Lehrerinnen hatten ein tradionelles Ao dai (long dress) an. Eine Lehrerin hat mir auch eins ausgeliehen und es war sooo warm, weil es komplett aus Plastik war und lang. Zudem war es unglaublich kitschig, mit Perlen bestickt und Spitze…nicht so mein Fall um ehrlich zu sein. Aber die Lehrerinnen haben sich sehr gefreut und es wurden tausende Bilder gemacht.
So, das soll es erstmal gewesen sein. Das Wochenende verbringe ich zum letzten Mal im Hostel in Hanoi gemeinsam mit Carina.
Anbei auch die Bilder vom Wochenende und von mir in einem tradionellen Kleid!
https://picasaweb.google.com/summermerlin/15September2011?authkey=Gv1sRgCNb4n_L4jcn6Jg
Donnerstag, 15. September 2011
Samstag, 10. September 2011
6. Woche in Vietnam
Die vergangende Woche verlief sehr ruhig. Am Montag war ich bei der besagten Einschulungsveranstaltung, welche auch sehr nett war. Auf einer kleinen Buehne im Innenhof wurden Reden gehalten, ein Chor hat gesungen und es wurde in bunten, sehr kitschigen, Kleider getanzt. Alle Kinder hatten eine Schuluniform an und die Buehne war mit Blumen und einer Figur von Uncle Ho geschmueckt. Die Lehrerinnen waren alle in einem traditionellen Kleid gekleidet und sahen sehr schick aus.
Nach dem offiziellen Schulstart haben nun auch alle Kinder ein Englischbuch. Allerdings werden weiterhin alle Aufgaben nocheinmal an die Tafel geschrieben und muessen von den Kindern abgeschrieben werden, was ich fuer ziemlich sinnfrei halte.Die dritten Klassen kannten mich noch nicht und haben gejubelt als ich in den Klassenraum kam. ( Das moechte ich in Deutschland bitte auch erleben, wenn ich das Ref anfange :)) Es lag wohl mehr daran, dass sie wussten das ich mit ihnen Hangman spielen werde und der richtige Unterricht sich verzoegert.
Am College habe ich tagsueber beim Unterrichten der Studenten geholfen, wobei mir das Buch kurzfristig in die Hand gedrueckt wird mit den Worten " Hier unterrichte das hier doch mal eben...oder sprich das mal vor" und die Lehrerin dann auch gerne einfach den Raum verlaesst und mich alleine laesst. Abends die Lehrer zu unterrichten macht wesentlich mehr Spass, da ich dort meinen eigenen Unterricht gestalten kann. Ich wurde diese Woche auch schon fuer die kommende Woche zu einem Essen bei zwei Lehrern eingeladen, um eine kleine "Party" zu feiern, ich bin gespannt.
Heute Morgen nach der Schule bin ich dann direkt mit dem Bus in die Stadt gefahren. Es war leider extrem voll und wir standen eine halbe Stunde wie die Oelsadinen zusammengedraengt, sodass ich von oben bis unten durchgeschwitzt war und im Hostel erstmal duschen musste. Zum Glueck sind die Duschen hier sauber und es gibt warmes Wasser, sodass ich mich immer darauf freue, im Gegensatz zum Peace House.
Morgen habe ich einen Ausflug zu der sogenannten Parfuem Pagode gebucht, welche circa 2 Std von Hanoi entfernt ist. Ich bin sehr gespannt und werde berichten wie es gewesen ist. Anfang der Woche folgen dann auch wieder neue Bilder!
Viele Gruesse aus Hanoi City Eure Lisa :)
Nach dem offiziellen Schulstart haben nun auch alle Kinder ein Englischbuch. Allerdings werden weiterhin alle Aufgaben nocheinmal an die Tafel geschrieben und muessen von den Kindern abgeschrieben werden, was ich fuer ziemlich sinnfrei halte.Die dritten Klassen kannten mich noch nicht und haben gejubelt als ich in den Klassenraum kam. ( Das moechte ich in Deutschland bitte auch erleben, wenn ich das Ref anfange :)) Es lag wohl mehr daran, dass sie wussten das ich mit ihnen Hangman spielen werde und der richtige Unterricht sich verzoegert.
Am College habe ich tagsueber beim Unterrichten der Studenten geholfen, wobei mir das Buch kurzfristig in die Hand gedrueckt wird mit den Worten " Hier unterrichte das hier doch mal eben...oder sprich das mal vor" und die Lehrerin dann auch gerne einfach den Raum verlaesst und mich alleine laesst. Abends die Lehrer zu unterrichten macht wesentlich mehr Spass, da ich dort meinen eigenen Unterricht gestalten kann. Ich wurde diese Woche auch schon fuer die kommende Woche zu einem Essen bei zwei Lehrern eingeladen, um eine kleine "Party" zu feiern, ich bin gespannt.
Heute Morgen nach der Schule bin ich dann direkt mit dem Bus in die Stadt gefahren. Es war leider extrem voll und wir standen eine halbe Stunde wie die Oelsadinen zusammengedraengt, sodass ich von oben bis unten durchgeschwitzt war und im Hostel erstmal duschen musste. Zum Glueck sind die Duschen hier sauber und es gibt warmes Wasser, sodass ich mich immer darauf freue, im Gegensatz zum Peace House.
Morgen habe ich einen Ausflug zu der sogenannten Parfuem Pagode gebucht, welche circa 2 Std von Hanoi entfernt ist. Ich bin sehr gespannt und werde berichten wie es gewesen ist. Anfang der Woche folgen dann auch wieder neue Bilder!
Viele Gruesse aus Hanoi City Eure Lisa :)
Montag, 5. September 2011
Wochenende in Hanoi
Am Donnerstagabend ging es mal wieder nach Hanoi ins Central Backpackers, den Abend habe ich mit der Schwedin Sarah verbracht und ihrem vietnamesischen Bekannten. Dieser hat uns mit in eine Kneipe am See genommen, wo eine live Band gespielt hat. Anschließend waren wir noch ein bisschen feiern und es ist unglaublich wie viele internationale Menschen in Hanoi arbeiten oder nur zu Besuch da sind..man trifft viele unterschiedliche Menschen.
Der Nationalfeiertag war leider sehr unspektakulär, außer das jedes Haus mit einer Flagge geschmückt war und der See in der Stadt mit verschiedenen Farben beleuchtet war. Es gab auch leider kein Feuerwerk, wie es uns angekündigt wurde..dieses Jahr wohl in Saigon. Gestern wollte ein Brite unbedingt bevor er nach Hause fährt noch Schildkröte essen und wir sind ein spezielles Restaurant gefahren. Vier Leute haben sich ein Tier geteilt, welches noch lebend zum Tisch gebracht wurde, um zu überprüfen ob die Größe und das Gewicht auch in Ordnung wäre. Puhhh und 20 Minuten später lag sie gekocht und zerstückelt auf dem Tisch, soll wie Huhn geschmeckt haben. Ich hab Hühnchen gegessen, allerdings waren es mehr Knochen, Knorpel und eine Kralle, hat nicht besonders gut geschmeckt.
Ansonsten habe ich die Zeit in Cafes mit Lesen verbracht oder bin in der Stadt herumgelaufen. Es ist zurzeit ziemlich heiß so um die 37 Grad und ich hoffe immer das die Sonne nicht herauskommt, denn dann ist es noch besser auszuhalten.
Morgen ist in der Grundschule Einschulung und es soll Aufführungen geben auf die ich sehr gespannt bin. Ansonsten liegt diese Woche nichts an außer arbeiten..also vietnamesischer Alltag! Nur noch 3 Wochen und dann kommt Klaas mich besuchen. Ich freue mich schon sehr aus der Stadt heraus zu kommen und das Land weiter zu bereisen.
Der Nationalfeiertag war leider sehr unspektakulär, außer das jedes Haus mit einer Flagge geschmückt war und der See in der Stadt mit verschiedenen Farben beleuchtet war. Es gab auch leider kein Feuerwerk, wie es uns angekündigt wurde..dieses Jahr wohl in Saigon. Gestern wollte ein Brite unbedingt bevor er nach Hause fährt noch Schildkröte essen und wir sind ein spezielles Restaurant gefahren. Vier Leute haben sich ein Tier geteilt, welches noch lebend zum Tisch gebracht wurde, um zu überprüfen ob die Größe und das Gewicht auch in Ordnung wäre. Puhhh und 20 Minuten später lag sie gekocht und zerstückelt auf dem Tisch, soll wie Huhn geschmeckt haben. Ich hab Hühnchen gegessen, allerdings waren es mehr Knochen, Knorpel und eine Kralle, hat nicht besonders gut geschmeckt.
Ansonsten habe ich die Zeit in Cafes mit Lesen verbracht oder bin in der Stadt herumgelaufen. Es ist zurzeit ziemlich heiß so um die 37 Grad und ich hoffe immer das die Sonne nicht herauskommt, denn dann ist es noch besser auszuhalten.
Morgen ist in der Grundschule Einschulung und es soll Aufführungen geben auf die ich sehr gespannt bin. Ansonsten liegt diese Woche nichts an außer arbeiten..also vietnamesischer Alltag! Nur noch 3 Wochen und dann kommt Klaas mich besuchen. Ich freue mich schon sehr aus der Stadt heraus zu kommen und das Land weiter zu bereisen.
Donnerstag, 1. September 2011
Mittwoch, 31. August 2011
Sapa
Am Freitagabend haben Anni und ich uns auf den Weg Richtung Sapa gemacht. Ein kleines Dorf in den Bergen von Vietnam, direkt an der chinesischen Grenze. Um 21h ging unser Nachtzug in Hanoi los. Es gab vier Betten in jedem Abteil und dazu Klimaanlage, leider hat der Zug sehr gewackelt aber es war trotzdem ein angenehmes Reisen. Um 6h morgens sind wir dann in den Bergen angekommen. Von dort ging es noch eine Stunde mit dem Bus nach Sapa. Im Hotel konnten wir noch schnell frühstücken bevor unsere Wanderung um 9h losging. In Achtergruppen wurden wir 12 km durch die schöne Berglandschaft geführt. Das Klima war sehr viel angenehmer da die Temperaturen niedriger waren und die Luftfeuchtigkeit wesentlich geringer war. Wir sind auf kleinen Trampelpfaden entlang gelaufen, umgeben von hohen Bergen mit vielen Reisfeldterrassen. Gefolgt von vielen Einheimischen aus verschiedenen Stämmen, welche uns beim Wandern helfen wollten, um danach Trinkgeld zu kassieren oder wollten, dass wir ihnen etwas abkaufen, was relativ anstrengend war. Zudem kamen die vielen kleinen Kinder die einem Armbänder, Taschen, Postkarten etc. verkaufen wollten und einen mit großen Augen angeschaut haben und gesagt haben „Buy from meee“.
Die Nacht haben wir in einem so genannten Homestay in einem kleinen Dorf verbracht. Es war ein großes Haus in dem es viele Betten gab und eine Familie für uns gekocht hat. Abends haben wir gemeinsam mit ein paar anderen Freiwilligen mit Kartenspielen und Reden verbracht, die in einem anderen Homestay untergebracht waren. An diesem Abend habe ich auch zum ersten Mal den berühmten Ricewine probiert. Um ehrlich zu sein ist es ein klarer Schnaps (keine Ahnung warum die Vietnamesen es Wein nennen), welcher für mich schmeckt wie eine Mischung aus Obstler und Grappa. Am nächsten Morgen hab es Pancakes mit Bananen bevor es weiter ging. Diesmal war die Etappe nur 4 Kilometer lang, dafür ging es ständig auf und ab und wir sind durch kleine Bäche gelaufen, mitten durch die Reisfelder (20cm breit und rechts und links Reis, welcher in tiefem Matsch steckt) und kleine Dörfer. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zurück mit dem Bus ins Hotel. Dort angekommen ging es Anni und mir leider gar nicht gut und wir haben die nächsten 24 Stunden nur im Hotel verbracht und sind abwechselnd aufs Klo gelaufen mit Durchfall und Übergeben. Zum Mittag gab es eine Nudelsuppe und scheinbar war das Wasser nicht ordentlich abgekocht, sodass es und auf den Magen geschlagen hat. Deshalb mussten wir unsere geplante Tour für Montag absagen und sind im Hotel liegen geblieben. Abends sind wir dann wieder mit dem Zug zurück nach Hanoi gefahren und nach viel trinken, einigen Tabletten (womit ich dank Papa immer gut ausgestattet bin) und schlafen bin ich wieder fitter.
Das Peace House in dem ich wohne ist nun leider sehr leer geworden, da die Freiwilligen mit denen ich angekommen jetzt nach 4 Wochen alle abgereist sind. Übrig sind nur noch ein französisches Pärchen, ein deutscher, welcher für 12 Monate hier bleibt und ein Spanier, welcher auch für 6 Monate hier arbeitet. Das Wochenende werde ich wieder in Hanoi verbringen, wo ich bereits morgen hinfahren werde. Denn am Freitag ist Nationalfeiertag, Ho Chi Minh hat an diesem Tag die Unabhängigkeit von Frankreich erklärt und das muss gefeiert werden. Ich bin sehr gespannt, was in der Stadt los sein wird.
Neue Bilder:
https://picasaweb.google.com/summermerlin/31August201102
Die Nacht haben wir in einem so genannten Homestay in einem kleinen Dorf verbracht. Es war ein großes Haus in dem es viele Betten gab und eine Familie für uns gekocht hat. Abends haben wir gemeinsam mit ein paar anderen Freiwilligen mit Kartenspielen und Reden verbracht, die in einem anderen Homestay untergebracht waren. An diesem Abend habe ich auch zum ersten Mal den berühmten Ricewine probiert. Um ehrlich zu sein ist es ein klarer Schnaps (keine Ahnung warum die Vietnamesen es Wein nennen), welcher für mich schmeckt wie eine Mischung aus Obstler und Grappa. Am nächsten Morgen hab es Pancakes mit Bananen bevor es weiter ging. Diesmal war die Etappe nur 4 Kilometer lang, dafür ging es ständig auf und ab und wir sind durch kleine Bäche gelaufen, mitten durch die Reisfelder (20cm breit und rechts und links Reis, welcher in tiefem Matsch steckt) und kleine Dörfer. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zurück mit dem Bus ins Hotel. Dort angekommen ging es Anni und mir leider gar nicht gut und wir haben die nächsten 24 Stunden nur im Hotel verbracht und sind abwechselnd aufs Klo gelaufen mit Durchfall und Übergeben. Zum Mittag gab es eine Nudelsuppe und scheinbar war das Wasser nicht ordentlich abgekocht, sodass es und auf den Magen geschlagen hat. Deshalb mussten wir unsere geplante Tour für Montag absagen und sind im Hotel liegen geblieben. Abends sind wir dann wieder mit dem Zug zurück nach Hanoi gefahren und nach viel trinken, einigen Tabletten (womit ich dank Papa immer gut ausgestattet bin) und schlafen bin ich wieder fitter.
Das Peace House in dem ich wohne ist nun leider sehr leer geworden, da die Freiwilligen mit denen ich angekommen jetzt nach 4 Wochen alle abgereist sind. Übrig sind nur noch ein französisches Pärchen, ein deutscher, welcher für 12 Monate hier bleibt und ein Spanier, welcher auch für 6 Monate hier arbeitet. Das Wochenende werde ich wieder in Hanoi verbringen, wo ich bereits morgen hinfahren werde. Denn am Freitag ist Nationalfeiertag, Ho Chi Minh hat an diesem Tag die Unabhängigkeit von Frankreich erklärt und das muss gefeiert werden. Ich bin sehr gespannt, was in der Stadt los sein wird.
Neue Bilder:
https://picasaweb.google.com/summermerlin/31August201102
Montag, 22. August 2011
Die dritte Woche
Zurzeit sind immer noch Sommerferien und es wird wenig Englisch unterrichtet, weiß auch nicht so genau warum überhaupt Schüler da sind. Deswegen habe ich nur Mittwoch und Freitag beim Unterrichten geholfen. Leider schreibt die Lehrerin immer nur Aufgaben an die Tafel, welche dann von den Schülern gelöst werden. Es wird im Unterricht nicht gesprochen und wenn ich rumgehe und versuche zu helfen haben die Schüler bereits Schwierigkeiten die englischen Wörter zu lesen/auszusprechen. Das Englisch der Lehrerin reicht gerade so, um sich auf einfachem Niveau zu unterhalten und so richtig Verbesserungsvorschläge will sie glaub ich nicht hören. Die Kinder sind allerdings total niedlich und einige können etwas mehr Englisch und bedanken sich höflich, wenn ich ihnen helfe.
Am Montagabend habe ich zum ersten Mal hier am High Tech College die Lehrer unterrichtet. Diese können bereits etwas besser Englisch. Die Aussprache ist jedoch sehr schlecht, sodass ich große Schwierigkeiten habe zu verstehen, was sie sagen. Die Dozenten sind unglaublich jung zwischen 20-30 Jahre, aber total freundlich, aufgeschlossen aber dabei sehr kindlich. In diesen Stunden habe ich sogar ein Lehrbuch, wonach ich selbstständig unterrichten kann und ich bin die einzige Lehrerin, brauche also nicht zu assistieren. Das witzigste ist, dass sie mich alle mit „Teacher“ ansprechen, „May I go out, teacher. Sorry I am late, teacher“
In der Woche sitzen wir abends meist zusammen und reden , schauen gemeinsam einen Film oder jeder sitzt vor seinem Pc und skyped. Am Wochenende waren wir wieder in Hanoi City mit mehreren Volunteers. Wir haben mal wieder ein bisschen Seightseeing gemacht und waren in einem alten Gefängnis, in der ersten Universität Vietnams (Temple of Literature) und im Museum of Ethnology, alles sehr interessante Schauplätze. Die Bilder folgen bald. Die Woche davor waren wir bereits im Hoh Chi Minh Mausoleum, was sehr interessant war. Uncle Ho (wie er hier genannt wird) selbst ist eher unspektakulär, da er in einem Glaskasten liegt und aussieht wie eine Wachsfigur. Die Vietnamesen selbst sagen, sie seien nicht sicher, ob er wirklich echt ist. Zumal es sein Wunsch war verbrannt zu werden. Das Drumherum ist viel interessanter, da es ein Mekka für Vietnamesen ist und er unglaublich gut bewacht wird. Das Gelände um das Mausoleum ist weiträumig abgesperrt und Einlass ist immer nur an 2 Stunden am Tag.
Leider ist die Amerikanerin Kayla abgereist, sodass von unserer Vierergruppe nur noch Anni und ich über sind. Wir werden nächste Woche noch zusammen eine Tour in die Berge machen und dann fährt auch sie wieder nach Hause und ich hoffe, dass neue nette Leute kommen. Allerdings werden es durch das Ende der Semesterferien/Schulferien jetzt generell weniger Leute hier im Haus.
Wie ihr seht habe ich mich bereits eingelebt und manchmal muss man die Dinge so akzeptieren wie sie sind und die Entschuldigung für alles lautet „ Come on, we are in Vietnam“
Am Montagabend habe ich zum ersten Mal hier am High Tech College die Lehrer unterrichtet. Diese können bereits etwas besser Englisch. Die Aussprache ist jedoch sehr schlecht, sodass ich große Schwierigkeiten habe zu verstehen, was sie sagen. Die Dozenten sind unglaublich jung zwischen 20-30 Jahre, aber total freundlich, aufgeschlossen aber dabei sehr kindlich. In diesen Stunden habe ich sogar ein Lehrbuch, wonach ich selbstständig unterrichten kann und ich bin die einzige Lehrerin, brauche also nicht zu assistieren. Das witzigste ist, dass sie mich alle mit „Teacher“ ansprechen, „May I go out, teacher. Sorry I am late, teacher“
In der Woche sitzen wir abends meist zusammen und reden , schauen gemeinsam einen Film oder jeder sitzt vor seinem Pc und skyped. Am Wochenende waren wir wieder in Hanoi City mit mehreren Volunteers. Wir haben mal wieder ein bisschen Seightseeing gemacht und waren in einem alten Gefängnis, in der ersten Universität Vietnams (Temple of Literature) und im Museum of Ethnology, alles sehr interessante Schauplätze. Die Bilder folgen bald. Die Woche davor waren wir bereits im Hoh Chi Minh Mausoleum, was sehr interessant war. Uncle Ho (wie er hier genannt wird) selbst ist eher unspektakulär, da er in einem Glaskasten liegt und aussieht wie eine Wachsfigur. Die Vietnamesen selbst sagen, sie seien nicht sicher, ob er wirklich echt ist. Zumal es sein Wunsch war verbrannt zu werden. Das Drumherum ist viel interessanter, da es ein Mekka für Vietnamesen ist und er unglaublich gut bewacht wird. Das Gelände um das Mausoleum ist weiträumig abgesperrt und Einlass ist immer nur an 2 Stunden am Tag.
Leider ist die Amerikanerin Kayla abgereist, sodass von unserer Vierergruppe nur noch Anni und ich über sind. Wir werden nächste Woche noch zusammen eine Tour in die Berge machen und dann fährt auch sie wieder nach Hause und ich hoffe, dass neue nette Leute kommen. Allerdings werden es durch das Ende der Semesterferien/Schulferien jetzt generell weniger Leute hier im Haus.
Wie ihr seht habe ich mich bereits eingelebt und manchmal muss man die Dinge so akzeptieren wie sie sind und die Entschuldigung für alles lautet „ Come on, we are in Vietnam“
Sonntag, 21. August 2011
Liest den Blog jemand?:)
Hej da draussen,
scheut euch nicht etwas zu kommentieren oder mir zu schreiben, was zu Hause los ist.
Ich weiss gar nicht so genau ob es ueberhaupt jemanden interessiert, was ich hier so schreibe :)
Bin gerade in Hanoi City aufgestanden und werde fruehstuecken gehen, bevor ich mich mal wieder
in der Stadt umsehe!
Sonnige Gruesse Lisa
scheut euch nicht etwas zu kommentieren oder mir zu schreiben, was zu Hause los ist.
Ich weiss gar nicht so genau ob es ueberhaupt jemanden interessiert, was ich hier so schreibe :)
Bin gerade in Hanoi City aufgestanden und werde fruehstuecken gehen, bevor ich mich mal wieder
in der Stadt umsehe!
Sonnige Gruesse Lisa
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