Donnerstag, 1. September 2011
Mittwoch, 31. August 2011
Sapa
Am Freitagabend haben Anni und ich uns auf den Weg Richtung Sapa gemacht. Ein kleines Dorf in den Bergen von Vietnam, direkt an der chinesischen Grenze. Um 21h ging unser Nachtzug in Hanoi los. Es gab vier Betten in jedem Abteil und dazu Klimaanlage, leider hat der Zug sehr gewackelt aber es war trotzdem ein angenehmes Reisen. Um 6h morgens sind wir dann in den Bergen angekommen. Von dort ging es noch eine Stunde mit dem Bus nach Sapa. Im Hotel konnten wir noch schnell frühstücken bevor unsere Wanderung um 9h losging. In Achtergruppen wurden wir 12 km durch die schöne Berglandschaft geführt. Das Klima war sehr viel angenehmer da die Temperaturen niedriger waren und die Luftfeuchtigkeit wesentlich geringer war. Wir sind auf kleinen Trampelpfaden entlang gelaufen, umgeben von hohen Bergen mit vielen Reisfeldterrassen. Gefolgt von vielen Einheimischen aus verschiedenen Stämmen, welche uns beim Wandern helfen wollten, um danach Trinkgeld zu kassieren oder wollten, dass wir ihnen etwas abkaufen, was relativ anstrengend war. Zudem kamen die vielen kleinen Kinder die einem Armbänder, Taschen, Postkarten etc. verkaufen wollten und einen mit großen Augen angeschaut haben und gesagt haben „Buy from meee“.
Die Nacht haben wir in einem so genannten Homestay in einem kleinen Dorf verbracht. Es war ein großes Haus in dem es viele Betten gab und eine Familie für uns gekocht hat. Abends haben wir gemeinsam mit ein paar anderen Freiwilligen mit Kartenspielen und Reden verbracht, die in einem anderen Homestay untergebracht waren. An diesem Abend habe ich auch zum ersten Mal den berühmten Ricewine probiert. Um ehrlich zu sein ist es ein klarer Schnaps (keine Ahnung warum die Vietnamesen es Wein nennen), welcher für mich schmeckt wie eine Mischung aus Obstler und Grappa. Am nächsten Morgen hab es Pancakes mit Bananen bevor es weiter ging. Diesmal war die Etappe nur 4 Kilometer lang, dafür ging es ständig auf und ab und wir sind durch kleine Bäche gelaufen, mitten durch die Reisfelder (20cm breit und rechts und links Reis, welcher in tiefem Matsch steckt) und kleine Dörfer. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zurück mit dem Bus ins Hotel. Dort angekommen ging es Anni und mir leider gar nicht gut und wir haben die nächsten 24 Stunden nur im Hotel verbracht und sind abwechselnd aufs Klo gelaufen mit Durchfall und Übergeben. Zum Mittag gab es eine Nudelsuppe und scheinbar war das Wasser nicht ordentlich abgekocht, sodass es und auf den Magen geschlagen hat. Deshalb mussten wir unsere geplante Tour für Montag absagen und sind im Hotel liegen geblieben. Abends sind wir dann wieder mit dem Zug zurück nach Hanoi gefahren und nach viel trinken, einigen Tabletten (womit ich dank Papa immer gut ausgestattet bin) und schlafen bin ich wieder fitter.
Das Peace House in dem ich wohne ist nun leider sehr leer geworden, da die Freiwilligen mit denen ich angekommen jetzt nach 4 Wochen alle abgereist sind. Übrig sind nur noch ein französisches Pärchen, ein deutscher, welcher für 12 Monate hier bleibt und ein Spanier, welcher auch für 6 Monate hier arbeitet. Das Wochenende werde ich wieder in Hanoi verbringen, wo ich bereits morgen hinfahren werde. Denn am Freitag ist Nationalfeiertag, Ho Chi Minh hat an diesem Tag die Unabhängigkeit von Frankreich erklärt und das muss gefeiert werden. Ich bin sehr gespannt, was in der Stadt los sein wird.
Neue Bilder:
https://picasaweb.google.com/summermerlin/31August201102
Die Nacht haben wir in einem so genannten Homestay in einem kleinen Dorf verbracht. Es war ein großes Haus in dem es viele Betten gab und eine Familie für uns gekocht hat. Abends haben wir gemeinsam mit ein paar anderen Freiwilligen mit Kartenspielen und Reden verbracht, die in einem anderen Homestay untergebracht waren. An diesem Abend habe ich auch zum ersten Mal den berühmten Ricewine probiert. Um ehrlich zu sein ist es ein klarer Schnaps (keine Ahnung warum die Vietnamesen es Wein nennen), welcher für mich schmeckt wie eine Mischung aus Obstler und Grappa. Am nächsten Morgen hab es Pancakes mit Bananen bevor es weiter ging. Diesmal war die Etappe nur 4 Kilometer lang, dafür ging es ständig auf und ab und wir sind durch kleine Bäche gelaufen, mitten durch die Reisfelder (20cm breit und rechts und links Reis, welcher in tiefem Matsch steckt) und kleine Dörfer. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zurück mit dem Bus ins Hotel. Dort angekommen ging es Anni und mir leider gar nicht gut und wir haben die nächsten 24 Stunden nur im Hotel verbracht und sind abwechselnd aufs Klo gelaufen mit Durchfall und Übergeben. Zum Mittag gab es eine Nudelsuppe und scheinbar war das Wasser nicht ordentlich abgekocht, sodass es und auf den Magen geschlagen hat. Deshalb mussten wir unsere geplante Tour für Montag absagen und sind im Hotel liegen geblieben. Abends sind wir dann wieder mit dem Zug zurück nach Hanoi gefahren und nach viel trinken, einigen Tabletten (womit ich dank Papa immer gut ausgestattet bin) und schlafen bin ich wieder fitter.
Das Peace House in dem ich wohne ist nun leider sehr leer geworden, da die Freiwilligen mit denen ich angekommen jetzt nach 4 Wochen alle abgereist sind. Übrig sind nur noch ein französisches Pärchen, ein deutscher, welcher für 12 Monate hier bleibt und ein Spanier, welcher auch für 6 Monate hier arbeitet. Das Wochenende werde ich wieder in Hanoi verbringen, wo ich bereits morgen hinfahren werde. Denn am Freitag ist Nationalfeiertag, Ho Chi Minh hat an diesem Tag die Unabhängigkeit von Frankreich erklärt und das muss gefeiert werden. Ich bin sehr gespannt, was in der Stadt los sein wird.
Neue Bilder:
https://picasaweb.google.com/summermerlin/31August201102
Montag, 22. August 2011
Die dritte Woche
Zurzeit sind immer noch Sommerferien und es wird wenig Englisch unterrichtet, weiß auch nicht so genau warum überhaupt Schüler da sind. Deswegen habe ich nur Mittwoch und Freitag beim Unterrichten geholfen. Leider schreibt die Lehrerin immer nur Aufgaben an die Tafel, welche dann von den Schülern gelöst werden. Es wird im Unterricht nicht gesprochen und wenn ich rumgehe und versuche zu helfen haben die Schüler bereits Schwierigkeiten die englischen Wörter zu lesen/auszusprechen. Das Englisch der Lehrerin reicht gerade so, um sich auf einfachem Niveau zu unterhalten und so richtig Verbesserungsvorschläge will sie glaub ich nicht hören. Die Kinder sind allerdings total niedlich und einige können etwas mehr Englisch und bedanken sich höflich, wenn ich ihnen helfe.
Am Montagabend habe ich zum ersten Mal hier am High Tech College die Lehrer unterrichtet. Diese können bereits etwas besser Englisch. Die Aussprache ist jedoch sehr schlecht, sodass ich große Schwierigkeiten habe zu verstehen, was sie sagen. Die Dozenten sind unglaublich jung zwischen 20-30 Jahre, aber total freundlich, aufgeschlossen aber dabei sehr kindlich. In diesen Stunden habe ich sogar ein Lehrbuch, wonach ich selbstständig unterrichten kann und ich bin die einzige Lehrerin, brauche also nicht zu assistieren. Das witzigste ist, dass sie mich alle mit „Teacher“ ansprechen, „May I go out, teacher. Sorry I am late, teacher“
In der Woche sitzen wir abends meist zusammen und reden , schauen gemeinsam einen Film oder jeder sitzt vor seinem Pc und skyped. Am Wochenende waren wir wieder in Hanoi City mit mehreren Volunteers. Wir haben mal wieder ein bisschen Seightseeing gemacht und waren in einem alten Gefängnis, in der ersten Universität Vietnams (Temple of Literature) und im Museum of Ethnology, alles sehr interessante Schauplätze. Die Bilder folgen bald. Die Woche davor waren wir bereits im Hoh Chi Minh Mausoleum, was sehr interessant war. Uncle Ho (wie er hier genannt wird) selbst ist eher unspektakulär, da er in einem Glaskasten liegt und aussieht wie eine Wachsfigur. Die Vietnamesen selbst sagen, sie seien nicht sicher, ob er wirklich echt ist. Zumal es sein Wunsch war verbrannt zu werden. Das Drumherum ist viel interessanter, da es ein Mekka für Vietnamesen ist und er unglaublich gut bewacht wird. Das Gelände um das Mausoleum ist weiträumig abgesperrt und Einlass ist immer nur an 2 Stunden am Tag.
Leider ist die Amerikanerin Kayla abgereist, sodass von unserer Vierergruppe nur noch Anni und ich über sind. Wir werden nächste Woche noch zusammen eine Tour in die Berge machen und dann fährt auch sie wieder nach Hause und ich hoffe, dass neue nette Leute kommen. Allerdings werden es durch das Ende der Semesterferien/Schulferien jetzt generell weniger Leute hier im Haus.
Wie ihr seht habe ich mich bereits eingelebt und manchmal muss man die Dinge so akzeptieren wie sie sind und die Entschuldigung für alles lautet „ Come on, we are in Vietnam“
Am Montagabend habe ich zum ersten Mal hier am High Tech College die Lehrer unterrichtet. Diese können bereits etwas besser Englisch. Die Aussprache ist jedoch sehr schlecht, sodass ich große Schwierigkeiten habe zu verstehen, was sie sagen. Die Dozenten sind unglaublich jung zwischen 20-30 Jahre, aber total freundlich, aufgeschlossen aber dabei sehr kindlich. In diesen Stunden habe ich sogar ein Lehrbuch, wonach ich selbstständig unterrichten kann und ich bin die einzige Lehrerin, brauche also nicht zu assistieren. Das witzigste ist, dass sie mich alle mit „Teacher“ ansprechen, „May I go out, teacher. Sorry I am late, teacher“
In der Woche sitzen wir abends meist zusammen und reden , schauen gemeinsam einen Film oder jeder sitzt vor seinem Pc und skyped. Am Wochenende waren wir wieder in Hanoi City mit mehreren Volunteers. Wir haben mal wieder ein bisschen Seightseeing gemacht und waren in einem alten Gefängnis, in der ersten Universität Vietnams (Temple of Literature) und im Museum of Ethnology, alles sehr interessante Schauplätze. Die Bilder folgen bald. Die Woche davor waren wir bereits im Hoh Chi Minh Mausoleum, was sehr interessant war. Uncle Ho (wie er hier genannt wird) selbst ist eher unspektakulär, da er in einem Glaskasten liegt und aussieht wie eine Wachsfigur. Die Vietnamesen selbst sagen, sie seien nicht sicher, ob er wirklich echt ist. Zumal es sein Wunsch war verbrannt zu werden. Das Drumherum ist viel interessanter, da es ein Mekka für Vietnamesen ist und er unglaublich gut bewacht wird. Das Gelände um das Mausoleum ist weiträumig abgesperrt und Einlass ist immer nur an 2 Stunden am Tag.
Leider ist die Amerikanerin Kayla abgereist, sodass von unserer Vierergruppe nur noch Anni und ich über sind. Wir werden nächste Woche noch zusammen eine Tour in die Berge machen und dann fährt auch sie wieder nach Hause und ich hoffe, dass neue nette Leute kommen. Allerdings werden es durch das Ende der Semesterferien/Schulferien jetzt generell weniger Leute hier im Haus.
Wie ihr seht habe ich mich bereits eingelebt und manchmal muss man die Dinge so akzeptieren wie sie sind und die Entschuldigung für alles lautet „ Come on, we are in Vietnam“
Sonntag, 21. August 2011
Liest den Blog jemand?:)
Hej da draussen,
scheut euch nicht etwas zu kommentieren oder mir zu schreiben, was zu Hause los ist.
Ich weiss gar nicht so genau ob es ueberhaupt jemanden interessiert, was ich hier so schreibe :)
Bin gerade in Hanoi City aufgestanden und werde fruehstuecken gehen, bevor ich mich mal wieder
in der Stadt umsehe!
Sonnige Gruesse Lisa
scheut euch nicht etwas zu kommentieren oder mir zu schreiben, was zu Hause los ist.
Ich weiss gar nicht so genau ob es ueberhaupt jemanden interessiert, was ich hier so schreibe :)
Bin gerade in Hanoi City aufgestanden und werde fruehstuecken gehen, bevor ich mich mal wieder
in der Stadt umsehe!
Sonnige Gruesse Lisa
Donnerstag, 18. August 2011
Seite geblockt
Seit über einer Woche sind plötzlich die blogspot Seiten, durch die Regierung gesperrt. Jetzt habe ich ein neues Programm installiert, welches diese Probleme umgeht und ich kann euch wieder auf dem Laufenden halten. Deshalb werden in den nächsten Tagen mehrere Einträge folgen!
Es gibt auch wieder neue Bilder!
https://picasaweb.google.com/summermerlin/ErsteEindrucke?authkey=Gv1sRgCPzlnpLFt47qMw
Es gibt auch wieder neue Bilder!
https://picasaweb.google.com/summermerlin/ErsteEindrucke?authkey=Gv1sRgCPzlnpLFt47qMw
Die zweite Woche in Vietnam
Das Wochenende in der der Halong Bucht war sehr schön. Die Autofahrt dorthin hat circa 4 Stunden gedauert und auf dem Boot gab es dann direkt Mittagessen, bestehend aus Reis, Fisch, Frühlingsrollen, eingelegter Tofu, Spinat, Hühnchen mit Gemüse. Das Essen hier wird immer separat auf Tellern serviert und jeder nimmt sich das, was er mag. Das Wetter war sonnig und es war teilweise schon zu heiß, um sich an Deck lange in Sonne zu legen. Den ersten Stopp haben wir in zwei großen Tropfsteinhöhlen gemacht, wo viele Touristen gleichzeitig durchgeschleust wurden. Anschließend haben wir in einem schwimmenden Dorf angehalten und konnten dort Kayakfahren. Die Landschaft ist wirklich wunderschön, riesige grünbewachsene Felsen und viele kleine Buchten. Allerdings wird das Bild etwas getrübt durch den ganzen Müll der ins Wasser geworfen wird, wodurch das Wasser nicht gerade dazu einlädt hineinzuspringen. Abends haben wir an Bord gegessen und auch dort geschlafen. Leider hatte ich Wanzen in meinem Bett, sodass ich um Mitternacht an Deck gegangen bin um dort auf Holzliegen zu schlafen. Gegen 3 Uhr nachts hat es jedoch angefangen zu regnen und ich bin in den Essensraum gegangen und hab mich auf die Bänke gelegt, wo auch die Crew geschlafen hat. Sonntag waren wir gegen 17h wieder in Hanoi und haben Pizza gegessen, da man den Reis nach einer Weil einfach nicht mehr sehen kann.
Diese Woche war sehr abwechslungsreich, da ich mir eine Unterrichtsstunde für Dozenten an der Technical University angesehen habe, welche ich wahrscheinlich ab nächster Woche für 2-3Std in der Woche übernehmen werde. Zudem habe ich wieder in der gleichen Familie unterrichtet wie letzte Woche diesmal gemeinsam mit einer Französin und gestern war ich wieder in der Grundschule.
Die Abende vergehen mit vielen Unterhaltungen mit den unterschiedlichen Freiwilligen hier im Haus. Ich lerne hier nicht nur viel über die Kultur und Menschen in Vietnam, sondern erfahre auch viel aus den anderen Ländern die hier so wohnen. Gestern Abend hat das französsiche Pärchen Crepe gemacht und anschließend haben wir im Gemeinschaftsraum einen Film geschaut.
Morgen Abend geht es wieder nach Hanoi, wo wir das Wochenende damit verbringen werden die Stadt weiter zu erkunden und die Klimaanlage im Hostel und die sauberen Duschen dort zu genießen.
Montag, 8. August 2011
Die ersten Bilder
Den folgenden Link kopieren..habe die Seite nochmal aktualisiert...hoffe es geht jetzt!
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